top of page

Care, Entlastung & Assistenz

Wir übernehmen organisatorische, administrative und koordinierende Aufgaben im Alltag.
Bei hohem Mental Load schaffen wir Entlastung und wieder Raum für eigene Bedürfnisse.

46.png
49.png
51.png

Verantwortlichkeiten sichtbar machen

Aufgaben ordnen und priorisieren

Verantwortung wird übernommen von AVORA

Offene Aufgaben und lose Enden werden sichtbar gemacht. Du musst nichts vorbereiten – wir führen durch diesen Schritt.

Aufgaben werden gemeinsam geordnet und in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht – so, dass Verantwortung übergeben werden kann.

Wir von AVORA übernehmen administrative und organisatorische Aufgaben vollständig – bis hin zu einer kontinuierlichen (light) Personal-Assistant-Rolle.

Du weisst bereits, was du abgeben möchtest? Wir übernehmen Aufgaben auch direkt – ohne Vorarbeit.

Der Ablauf

40_edited.jpg

1

Kurzes, unverbindliches Erstgespräch oder Fragebogen

In einem kurzen, unverbindlichen Erstgespräch und Kennenlernen oder wahlweise mittels online Fragebogen (zugunsten voller zeitlicher Flexibilität) klären wir Anliegen, Rahmenbedingungen und ob eine Zusammenarbeit sinnvoll und passend ist.

2

Erfassung &
Priorisierung von Aufgaben

Offene Aufgaben und Verantwortlichkeiten – auch mental belastende – werden bei Bedarf gemeinsam strukturiert erfasst und priorisiert, damit Verantwortung zielführend übergeben werden kann.

Optional

3

Übernahme von Verantwortlichkeiten

Klar definierte Aufgaben werden vollständig an AVORA übergeben – kontinuierlich, verlässlich und koordiniert.
Wahlweise im Rahmen monatlicher Pakete oder aufgabenbasiert.

Ein Beispiel: Entlastung im Alltag

Eine Kundin meldet sich, weil ihr Alltag zunehmend belastend wird. Neben der Arbeit laufen unzählige private Aufgaben mit: To-dos werden aufgeschoben, immer wieder mitgedacht und nie richtig abgeschlossen. Schon am Morgen beginnt der Tag mit einer Unruhe und Stress – ohne ruhige Minute im Kopf.

Schritt 1

Zu Beginn findet ein unverbindliches, kostenloses Kennenlernen (15–30 Minuten) statt.
Dabei klären wir, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist und was aktuell belastet.

Alternativ kann die Kundin einen Fragebogen zeitunabhängig ausfüllen, wenn der Kalender kein Gespräch zulässt. So entsteht erste Klarheit – ohne zusätzlichen Druck.

Schritt 2

Beim ersten gemeinsamen Treffen – oft bei der Kundin zu Hause, am Küchentisch – machen wir offene Aufgaben und Verantwortlichkeiten sichtbar.
Alles, was bisher im Kopf mitgetragen wurde, kommt auf Papier. Dieser Schritt allein nimmt bereits spürbar Last: Gedanken müssen nicht mehr festgehalten werden, Zuständigkeiten werden greifbar. Es geht nicht um Lösungen, sondern um Entlastung durch Sichtbarkeit.

Schritt 3

In einem weiteren Treffen ordnen wir die gesammelten Aufgaben:

  • Was belastet stark und lässt sich kurzfristig erledigen?

  • Was ist aufwändiger, aber weniger dringend?

  • Was kann sinnvoll abgegeben werden?

Auf dieser Basis formulieren wir konkrete Aufgabenpakete für eine mögliche Zusammenarbeit. Die Kundin muss nichts „vordenken“ – wir führen durch diesen Prozess.

Schritt 4

Im nächsten Schritt übernehmen wir von AVORA klar definierte Aufgaben oder Arbeitspakete vollständig und eigenständig. Die Zusammenarbeit kann punktuell oder als laufende Assistenz gestaltet werden.

Je nach Bedarf der Kundin erfolgen regelmässige kurze Check-ins oder eine transparente Berichterstattung – damit klar ist, was erledigt wurde, was läuft und wo Entscheidungen anstehen.

Ziel ist nicht Kontrolle, sondern Sicherheit: Aufgaben verlassen den Kopf der Kundin und bleiben zuverlässig in Zuständigkeit.

Beispielhafte übernommene Arbeiten

Administrative & koordinierende Aufgaben (remote)

  • Kalender pflegen, Termine koordinieren, verschieben und im Blick behalten

  • Absprachen mit Dienstleistern übernehmen (z. B. Hausverwaltung, Elektriker, Reinigung, Gärtner)

  • Alltag organisieren, der sonst ständig mitläuft (z. B. Zusatzreinigung, Frühlingsputz, Unterstützung im Haushalt koordinieren (kochen, waschen))

  • Reisen, Ferien oder Anlässe vorbereiten und planen

  • Offerten einholen, Informationen sammeln, Optionen übersichtlich aufzeigen

Unterstützung vor Ort (je nach Bedarf)

  • Handwerker oder Dienstleister koordinieren und begleiten

  • Absprachen rund um Haushalt und Alltag vor Ort übernehmen (z. B. Pool ein- oder auswinteren, Übergaben organisieren)

  • Bei organisatorischen Themen zu Hause unterstützen (gemeinsam oder stellvertretend – je nach Situation)

Unterstützung bei grösseren Projekten & besonderen Umständen

  • Organisation rund um die Pflege von Familienangehörigen (z. B. Absprachen mit Pflegediensten, Koordination von Terminen, Klärung von Zuständigkeiten, Nachhalten offener Themen und organisatorische Entlastung im Alltag)

  • Organisation und Vorbereitung eines Umzugs (z. B. Offerten einholen, Termine koordinieren, Absprachen mit Verwaltung, Umzugsfirma oder Handwerkern, To-dos strukturieren und den Überblick behalten)

Mental Load

Mental Load - die unsichtbare Dauerbelastung

Mental Load bezeichnet die unsichtbare, dauerhafte Denkarbeit, die entsteht, wenn Verantwortung für Organisation, Koordination und Vorausdenken kontinuierlich bei Einzelpersonen liegt – in Familien, im Care-Kontext und zunehmend auch im beruflichen Alltag.

In der Schweiz wird Mental Load vermehrt als gesellschaftliches und gesundheitliches Thema wahrgenommen, unter anderem durch Berichterstattung in Medien wie SRF, NZZ, Tages-Anzeiger oder Republik, die aufzeigen, wie ungleich verteilt und langfristig belastend diese Form der Verantwortung sein kann.

Mental Load ist damit kein persönliches Defizit, sondern eine reale, gesellschaftlich verankerte Belastung. Entlastung entsteht nicht durch Ratschläge, sondern durch klare Zuständigkeiten, verlässliche Übernahme von Aufgaben und das bewusste Reduzieren permanenter mentaler Verfügbarkeit.

Mental Load ist strukturell – und Entlastung auch

Mental Load ist kein individuelles Organisationsproblem.
Und keine Frage mangelnder Selbstoptimierung.

Mentale Dauerbelastung nimmt nur dort ab, wo Verantwortung tatsächlich geteilt oder übernommen wird

Unbezahlte Arbeit als erheblicher Teil des gesellschaftlichen Gesamtarbeitsvolumens

Berichte und Analysen in der NZZ und im Tages-Anzeiger zeigen, dass Mental Load kein individuelles Organisationsproblem ist, sondern eng mit unbezahlter Arbeit, Care-Verantwortung und struktureller Ungleichverteilung verbunden bleibt. Besonders deutlich wird dabei, dass diese Form der Verantwortung meist lange vor einer sichtbaren Aufgabe beginnt – und selten endet.

Vertiefende Einordnungen, etwa in der Republik, machen klar, dass mentale Dauerbelastung nicht durch Optimierung oder effizientere Planung verschwindet, sondern nur dort abnimmt, wo Verantwortung tatsächlich geteilt oder übernommen wird – durch klare Zuständigkeiten, verlässliche Übernahme und das bewusste Reduzieren permanenter geistiger Verfügbarkeit.

Daten des Bundesamt für Statistik zeigen, dass unbezahlte Arbeit und organisatorische Verantwortung einen erheblichen Teil des gesellschaftlichen Gesamtarbeitsvolumens ausmachen. Mental Load wird dabei zunehmend als eigenständige Belastung erkannt, die nicht durch Effizienzsteigerung, sondern nur durch strukturelle Entlastung nachhaltig reduziert werden kann.

bottom of page